iCloud-Synchronisationsprobleme mit vCard Kontakten, die über Microsoft Outlook importiert wurden

Zum wiederholten Mal wurde ich mit einem Problem konfrontiert, welches ich zunächst nicht lösen konnte. Es handelt sich um eine plötzlich fehlschlagende, bzw. einfach nicht mehr stattfindende Synchronisierung von Kontakten (Adressen, vCards) via iCloud Synchronisation.

Bisher arbeitete die Synchronisation von Adressen innerhalb eines iCloud-Kontos, welches als sekundäres Konto auf mehreren Rechnern zum Abgleich gemeinsam genutzter Adressen genutzt wird, problemlos und unauffällig – also eigentlich wie gewünscht und von Apple erwartet.

Es kam nun erneut eine Meldung eines Kunden, dass immer wieder einzelne Kontakte nicht synchronisieren, also der Adressbestand deutlich bis massiv zwischen den einzelnen Rechner variiert. Teilweise kommt der Sync ganz zum Erliegen oder „nur“ nach manuellem Ändern einzelner vCards syncen diese wieder.

Für den Apple Premium Service Provider CMC Computer Handels GmbH, dessen Kunden betroffen war, arbeitet neben mir u.a. auch Alexander Harm auf Honorarbasis. Ebenso unterstützt er mich in IT Belangen tatkräftig. Ich schätze seine Kompetenz und seine hocheffektive Recherchearbeiten.

Er fand folgende Ursache und Lösung für dieses Problem und fasste es nachfolgend zusammen. Danke für deine Lösung, Alexander:

Outlook fügt Visitenkarten einen Eintrag „X-MS-OL-DESIGN“ hinzu, den Apple nicht versteht. Um das Problem zu lösen, muss man sich direkt bei iCloud.com anmelden, dort alle Kontakte auswählen und exportieren. Diese Liste dann im Texteditor der Wahl (z. B. TextWrangler) nach oben genanntem Eintrag durchsuchen und sich die Namen notieren.
Dann die Software BusyContacts (http://www.busymac.com/busycontacts/) laden, installieren und den betroffenen Account synchronisieren, BusyContacts verschluckt sich nämlich nicht. Die oben notierten Kontakte editieren (z. B. eine Notiz hinzufügen) und BusyContacts löscht den ungültigen Eintrag und synchronisiert den Kontakt zurück. Jetzt synchronisiert auch Apples Kontakte App.

Ältere Time Machine Backups löschen – Kurznotiz

Kurznotiz zu meiner eigenen Referenz zum Thema: Time Machine Backups selektiv korrekt löschen. Detailliertere Infos z.B. hier.
Um genau ein bestimmtes Backup zu löschen:
sudo tmutil delete /Volumes/Time\ Machine-Backups/Backups.backupdb/Rechnername/2016-01-20-110231
Um alle Backups aus z. B. 2016 zu löschen:
sudo tmutil delete /Volumes/Time\ Machine-Backups/Backups.backupdb/Rechnername/2016-*
Danach ist das Image zu komprimieren (freien Speicherplatz freigeben):
sudo hdiutil compact /Volumes/TimeMachineFestplatte/DeinBackupName.sparsebundle

Kundenanfrage: Promise Pegasus RAID verursacht Serverausfälle

Ein Kunde fragte:

wir haben in letzter Zeit regelmäßige Ausfälle des Servers.
Das passiert alle 2 Wochen oder so. Plötzlich sind die Shares einfach weg.
Über Remote Access kommt man noch drauf, aber wenn man einen Neustart macht,
dann fährt er einfach nicht richtig hoch.
Erst wenn ich ihn mit Gewalt ausmache, und das RAID auch, dann geht es wieder.
Ich vermute, das RAID hängt sich auf – vielleicht sollten wir mal noch ein paar Platten tauschen.
Eine Platte im RAID zeigt eine PFA-Warnung.
Ich schrieb ihm auf die Schnelle zurück und dachte, die Antwort (auch wenn sie nicht sauber ausgearbeitet ist, wäre auch was für hier):
Du vermutest richtig: Dieses Verhalten konnte/musste ich zwischenzeitlich bei mehreren Kunden beobachten. Das RAID-Gesamtsystem bringt den angeschlossenen Server zum Freeze, bzw. dazu, nicht mehr herunter zu fahren. Auch nicht per Terminal. Nur ein Steckerziehen des Thunderbolt-Kabels konnte helfen, den Server sauber herunter zu fahren – in fast allen Fällen. Sonst half nur ein hartes Ausschalten beider Geräte (was zu einer meißt zerschossenen OD-Datenbank führte).
Es lag in allen Fälle immer an einer Festplatte, die entweder klar als defekt erkannt/vermerkt wurde, oder auch mal an einer HD, die im Log noch nicht als fehlerhaft erschien.
Einmal, bei einem anderen Dienstleister, war das RAID-Gehäuse für den Fehler verantwortlich. Hier konnte der Support helfen. … online Gerät registrieren und darauf über deren Ticketsystem einen Fall eröffnen… Promise entschied dabei sogar, das ganze Gehäuse zu tauschen – weit außerhalb der Garantie. Auch interessant.
Doch bei meinen Fälle half: Festplatten austauschen. Zu mindest die betroffene, doch wie du schreibst, die anderen sind auch alt …

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Frisch eingetroffen: Die neuen AirPod Kopfhörer von Apple

Mal wieder ein Gimmik mehr – ok – aber ein spitzenmäßiges!

Es gibt zwischenzeitlich viele Berichte über die Dinger. Ich kann´s mir nicht nehmen, dennoch auch meinen „Senf“ dazu zu geben. Gerade habe ich beide in den Ohren und höre Musik – erhebend. Der Sound ist spitze, satt, klar, präzise, differenziert, neutral – so stell ich mir´s vor. Volle Punktezahl.

Das Gesamterlebnis vom Öffnen des Cases, über das Autopairing bis zum Musikgenuss – so hatte ich das von Apple erwartet.

Sie halten sehr fest in den Ohren ohne irgendwie zu drücken. Man vergisst sie gar, im Ohr zu haben. Das passiert vor allem, weil einfach keine Kabel rumhängen, stören, verheddern, an der Jacke oder sonst wo hängen bleiben. Kein Kabel! Das ist ein neues Hörgefühl!

Apple sollte über Updates noch weitere Gesten zur Steuerung weiterer Funktionen (außer Siri bzw. Start/Stopp) hinzufügen. Vor allem lauter/leiser wünschte ich mir hier. Via Siri ist’s zwar möglich, doch die zeitliche Verzögerung stört schon. Dann doch lieber über die Lautstärketasten am iPhone bzw. der entspr. Signalquelle.

Ok, genug geschwärmt – jetzt wird Musik gehört … Wow – so ein Sound aus so kleinen Dingern …

 

Upgrade von Mac OS X 10.8 Server nach macOS 10.12 Server nicht direkt möglich

Ein Upgrade eines alten Mac OS X Server 10.8 (Mountain Lion) Systems direkt auf  macOS 10.12 mit der Server App 5.2 ist von Apple nicht vorgesehen.

Ein Upgrade von 10.8 auf z.B. 10.12 (Client) lässt sich zwar durchführen, und ein Kauf der Server App 5.2 ist auch möglich, doch diese lässt eine Migration eines 10.8 Servers oder älter nicht mehr zu. Die Unterschiede (zeitlich und wohl auch funktionell) sind zu weit auseinander, als dass diese fehlerfrei migriert werden könnten.

Ein Zwischenschritt ist nötig.

Ihr solltet auf alle Fälle schon mal die Server App 5.2 via aktuellem Mac OS 10.11 oder macOS 10.12 über die Apple ID erwerben, die ihr auf dem eigentlichen Server nutzen möchtet (für die Käufe). Ein Kauf einer älteren Version ist – direkt – nicht möglich.

Sodann aktualisiert euer System bitte nur auf 10.10.5 (via USB Stick, den ihr euch selbst anfertigt). Nun könnt ihr euch mit besagter Apple ID am Store anmelden und unter bereits gekauften Apps die Server App erneut laden. Dabei kommt dann die entscheidende Meldung, dass die aktuelle Server App zu neu sei und statt dessen eine kompatible (ältere) Version geladen werden soll. Et voilá, so kommt ihr an die benötigte Server App Version, die ihr dann für das Server-Upgrade nutzen könnt.

Im Anschluss könnt ihr dann auf macOS 10.12 aktualisieren, die aktuellste Server App laden und erneut migrieren lassen, so dass ihr nun auf dem aktuellsten Stand seid.

Viel Erfolg!

Sophos Central Endpoint (Sophos Cloud Endpoint) – Installation unter macOS 10.12 schlägt fehl …

Bei der Installation des über Sophos Central heruntergeladenen macOS X Cloud Installers kommt die Fehlermeldung, dass SophosCloudConfig.plist fehlen würde (sinngemäß).

Sophos hat hierfür einen „workaround“ beschrieben. Damit lässt sich die Installation dennoch vollständig durchführen. Der Client meldet sich im Anschluss im Central Dashboard.

Caches in Safari löschen

Eine Kundin fragte, wie Sie Caches im aktuellen Safari (Version 10) löschen kann. Sie koordiniert mit meinem Webprogrammierer deren neue Webseite und muss so immer die neuen Versionsstände checken.

Apple hat diese Funktion des Cache-Löschens für „normale“ Benutzer deaktiviert.

Den Befehl gibt es jedoch noch im Entwickler-Menü, welches ihr über die Einstellungen in Safari aktivieren könnt:
Entwicklermenue aktivieren

 

Und danach erscheint im Menü ein weiterer Eintrag „Entwickler“. Darin kannst du die Caches löschen:

Weitere Funktionen

Deutlich mehr Platz auf dem MacBook Air – Kapazitätserweiterung

Ein Kunde klagte über zu wenig Kapazität auf seinem MacBook Air, Modell Mitte 2012. Dieses gab es damals mit folgenden Kapazitäten: 128 GB, 256 GB und 512 GB.

Auf Grund der vergleichsweise hohen Kosten für die größeren Kapazitäten, erwarben viele Kunden die Version mit 128 oder 256 GB Kapazität. Diese Kapazität gerät heutzutage schnell an ihre Grenzen.

Ihr könnt eine Erweiterung bei einem Apple Händler (sowie auch bei anderen Dienstleistern) vornehmen lassen, oder:

Wenn ihr es euch selbst zutraut, so bekommt ihr z.B. bei Amazon Komplettsets von Transcend, die neben der eigentlichen SSD auch das nötige Werkzeug (Pentalope 5 und Torx 5) sowie ein hochwertiges Alu-Gehäuse, in welches ihr dann die alte SSD einbauen und so als externes, schnelles Speichermedium weiternutzen könnt, enthält.

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Es stehen Kapazitäten von 240 GB, 480 GB sowie 960 GB zur Verfügung!

Nach dem Umbau hat euer MacBook Air deutlich mehr Kapazität und ihr könnt es noch eine lange Zeit nutzen, ohne der Kapazität wegen ein neues Gerät anschaffen zu müssen/dürfen. 🙂

Achtet bitte beim Umbau besonders auf die beigefügte Anleitung, die Hinweise im Video auf der Produktbeschreibung von Amazon, und seid sehr vorsichtig im Umgang mit den offengelegten Akkus im MacBook Air. Diese bitte nicht berühren und beim Zusammenbau darauf achten, das nichts (Schrauben, Krümel, was auch immer) auf den Akkus liegen, die beim Schließen des Deckels die Akkus beschädigen könnten. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr.

Nutzt unbedingt auch eine Antistatikmatte, um elektrostatische Entladungen zu vermeiden! Ohne solch einer Matte nehme ich überhaupt keine Arbeiten am Innern von ESD-sensitiven Geräten vor.

 

Die Verlinkten Artikel sind Partnerlinks zu Amazon.

ransomwhere? und weitere, nützliche Tools …

Objective-See hält eine kleine Auswahl an sicherheitserhöhenden Programmen bereit. Besonders interessant (zur aktuellen sowie bevorstehenden Bedrohungslage), halte ich ransomwhere?

Sehr gut dokumentiert (englisch), hilft es, Prozesse zu ermitteln, die schnell hintereinander Dateien verschlüsseln und meldet diesen Vorgang. Der Benutzer kann dann, sofern es keine von ihm selbst angestoßenen Prozess handelt, diesen abbrechen.

Genauere Informationen lest ihr bitte in der erwähnten Dokumentation nach.

Meiner Meinung nach ein super tool! Ich werde dessen Verhalten, das Tool erhielt aktuell bereits ein erstes Update auf Version 1.1.0, weiter beobachten u. ggf. neue Erkenntnisse hier oder in einem follow-up berichten.

Vergesst nicht, ihm eine Spende zukommen zu lassen, wenn ihr mögt.