Zu wenig Platz für Windows Funktionsupdate unter Parallels Desktop für Mac

Schon viele Jahre ist Parallels mein Mittel der Wahl wenn es um Virtualisierung verschiedener Betriebssysteme unter dem Host-Betriebssystem macOS geht.

Es stehen wieder größere Funktionsupdates unter Windows 10 an, so dass in dem ein oder anderen Fall das Disk-Image (virtuelle Festplatte) ggf. zu klein sein dürfte. Es erscheint eine entsprechende Fehlermeldung in Windows beim Versuch, das Update zu installieren, dass Windows nicht genügend Festplattenplatz habe.

Eigentlich lässt sich diese Kapazität einfach in den Konfigurationseinstellungen der betroffenen Virtuellen Maschine im Parallels-Kontrolcenter erweitern.

Wenn die Kapazität zwar in Parallels/der virtuellen Maschine erfolgreich erweitert wurde, innerhalb des Gast-Betriebssystems Windows 10 allerdings unverändert bleibt, könnte dieser Beitrag von Parallels zur Lösung führen.

In meinem Fall sah es vor diesen „Handgriffen“ so aus:

Nicht zugeordneter, via Parallels erweiterte Kapazität, noch nicht zu C hinzugefügt.

Und danach dann so:

Die gewünschte Kapazität steht sofort zur Verfügung und das Funktionsupdate kann neu gestartet werden. Hoffentlich läuft es bei dir nun sauber durch. 😉

Office 365: TNEF (winmail.dat) deaktivieren

Leider geistern immer noch Mails mit den von Mac-Nutzer gefürchteten „winmail.dat“-Anhängen auch in Zeiten von Office 365 umher. Um dem Spuk ein Ende zu setzen, kann man TNEF auf der Office 365 Exchange Instanz deaktivieren. Dazu muss man auf einem Windows-PC folgendes in die Powershell-Konsole eingeben:

  1. $Cred = Get-Credential
  2. Connect-msolservice -credential $Cred
  3. Office365 Zugangsdaten eingeben
  4. $Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://outlook.office365.com/powershell-liveid/ -Credential $Cred -Authentication Basic -AllowRedirection
  5. Import-PSSession $Session
  6. Set-RemoteDomain Default -TNEFEnabled $false
  7. Remove-PSSession $Session

Gefunden hier: http://blog.powerbiz.net.au/office-365/fixing-the-winmail-dat-attachment-problem-in-office365/

efi Fiery XF Client 6.3/6.3 unter macOS verbindet sich nicht mehr mit dem Fiery XF Server

Nach einem Upgrade von macOS Sierra 10.12.5 nach macOS High Sierra 10.13.6 funktionierte der efi Fiery XF Client nicht mehr. Beim Start kam folgende Fehlermeldung:

„Vom Server wurde ein unbekannter Fehlercode zurückgegeben.“

Vom Server wurde ein unbekannter Fehlercode zurückgegeben.

Trotz den üblichen Eingrenzungsversuchen (oder vielleicht auch deswegen) fand ich die Ursache für den Fehler nicht, ebensowenig der Support sowie ein ext. efi Spezialist.

Zudem kommt, dass diese Version nicht offiziell kompatibel ist – ich sowie der Kunde beschweren uns also nicht. 😉 Dennoch: Auf mehreren anderen Rechner in diesem Netzwerk funktioniert dieser Client nach dem Upgrade tadellos. Daher sollte es eigentlich auch an besagtem Rechner klappen.

Heute schrieb mich ein Mitarbeiter des Kunden an, dass er im Zuge einer anderen Problemverfolgung im Rahmen einer Extensis Suitcase Installation nun die Ursache gefunden hat:

Die hosts Datei (/private/etc/) war leer! Tsss. Das erklärt natürlich einiges. Er hatte den Standard wiederhergestellt:

##
# Host Database
#
# localhost is used to configure the loopback interface
# when the system is booting.  Do not change this entry.
##
127.0.0.1 localhost
255.255.255.255 broadcasthost
::1             localhost
fe80::1%lo0 localhost
Und schon funktioniert der Client wieder und konnte sich vom Server mit dem 6.4er Update versorgen.
Alle happy! Danke Edis für diese Lösung.
Mit diesen Infos bereichert, fand ich diesen begleitenden Beitrag im web.

macOS Fenster mit drei Fingern auf dem Trackpad verschieben …

Früher nutzte ich sehr gerne die Funktion auf dem MacBook Pro, Fenster zu verschieben, in dem ich mit drei Fingern auf dem Trackpad die obere Leiste eines Fensters auswählte und so das gesamte Fenster bewegen konnte. Seit einem Update war das nicht mehr per default möglich.

Nach zugegeben langer Zeit hat mich das Nichtmehrfunktionieren dieser praktischen Funktion genervt. Eine kurze Suche brachte dann auch schon die Lösung!

Einfach in den Systemeinstellungen/Bedienungshilfen/Maus & Trackpad/Trackpad-Optionen… das Bewegen aktivieren „mit drei Findern bewegen“ einschalten, und die Funktion ist wieder hergestellt. 😉

 

Ah, wie angenehm – und das nicht nur auf einem mobilen Rechner, sondern auch am iMac mit verbundenem Trackpad.

Fehlerhinweis: Sie haben Ihren Computer aufgrund eines Problems ausgeschaltet.

Dieses Problem einer permanenten Warnmeldung nach einem Neustart trat bei älteren Mac OS X Versionen gelegentlich auf, wenn dieser mittels eines Benutzerkontos mit Standard-Rechten betrieben wird.

Abhilfe schafft hier eine einfache Vorgehensweise:

Starte den Rechner erneut und logge dich aber diesmal mit einem Administratorkonto ein. Die Meldung sollte nach einmaligem bestätigen mit „Öffnen“ dann nicht mehr erneut auftreten.

Sollte dein Rechner so konfiguriert sein, dass er sich automatisch als Benutzer  mit Standard-Rechten anmeldet, so musst du diese Funktion in den Systemeinstellungen/Benutzer&Gruppen/Anmeldeoptionen vorübergehend deaktivieren.

Was ich jetzt nicht ausprobiert habe: Ggf. genügt es sogar, sich einfach per Fast-User-Switch einmal an besagtem Administrator-Konto an zu melden, die Bestätigung zu klicken, und sich dann wieder ab zu melden.

GPG Tools in Apple Mail unter Mojave 10.14 aktivieren

Viele Jahre lang waren die GPG Tools kostenfrei. Mit Veröffentlichung der aktuellen Version 3 führen die Entwickler eine gebührenpflichtige Lizenz ein.

Aktivierung des Plug-Ins in Apple Mail unter Mojave

Beim Installieren unter Mojave kann es passieren, dass das Plug-In in Mail nach der Installation durch den Installer nicht aktiv ist und somit im Apple Mail nicht erscheint, auch nicht der Lizenzierungs-Dialog dazu.

Um dies zu ändern/aktivieren solltest du zuerst in den Einstellungen von Apple Mail das Plug-In aktivieren.

Hier eine Anleitung dazu.

 

Outlook-Konfigurationsproblem – Windows 10 und iCloud für Windows Installation

Gestern wollte ich an einem Windows 10 Pro 64 Bit die Software iCloud für Windows in Betrieb nehmen. Outlook 365 (Downloadversion vom aktiven Office 365 Business Konto) war bereits installiert und mit zwei IMAP-Konten eingerichtet.

Die Installation klappte. Das Anmelden an einer bestehenden Apple ID funktionierte ebenfalls. Als ich jedoch das Häkchen bei „Mail, Kontakte, Kalender und Aufgaben“ setzte und auf Anwenden klickte, kam folgende Fehlermeldung:

Durch einen Tipp eines befreundeten IT-lers aktivierte ich für die betroffene iCloud.exe Datei über deren Eigenschaften/Kompatibilität die Option „Kompatibilitätsmodus“ und wählte Windows 7 aus:

Nun ließ sich die gewünschte Synchronisation anwenden. Die Kalender erscheinen in Outlook für Windows.

Ich bekam nachträglich noch den Tipp, eventuell zuerst eine De- und anschließend erneute Reinstallation von iCloud für Windows vor zu nehmen. Dies könnte auch helfen (hab’s nicht gegengetestet).

Sophos Firewall hinter einer FRITZ!Box von Unitymedia mit statischer IP ohne Double-NAT

Um bei einem Unitymedia-Business Anschluss die Statische IP Adresse in einer Firewall hinter der unitymediaeigenen FRITZ!Box vollwertig betreiben zu können (Ping darauf möglich, VPN möglich, etc.), musste ich bei Unitymedia das zunächst ausgelieferte /32 er Netz in ein /30 er Netz wandeln lassen. Dies ging über den Telefonsupport binnen weniger Minuten.

Leider dauerte es zwei weitere Tage, bis die Konfiguration auch tatsächlich – und nicht nur in Theorie – funktionierte. Um es ab zu kürzen: Die FRITZ!Box hat sich fast völlig normal verhalten. WLAN, LAN, Internet. Alles funktionierte. Allerdings leider nicht die Öffentliche IP Adresse an dem dediziert angegebenen Port. Die Lösung: Nach dieser Subnetzumstellung muss die FRITZ!Box, obwohl sie sich neu provisioniert und mehrfach neu gestartet hatte, einem kompletten WERKSRESET unterzogen werden. Danach funktionierte alles auf Anhieb, wie gewünscht.

Also: Man erhält eine Subnetzadresse wie z.B. 123.123.123.123. Somit ist 123.123.123.124 das Gateway (und die IP, die die FRITZ!Box an ihrem WAN erhält), und 123.123.123.125 ist dann die nutzbare IP Adresse, die die nachgeschaltete Firewall (in meinem Fall eine Sophos SG135) als deren WAN Adresse konfiguriert bekommt. Deren Gateway Adresse ist somit die 123.123.123.124 und die Subnetzmaske 255.255.255.252.

Entgegen den widersprüchlichen Anleitungen der einzelnen Agents bei Unitymedia – bzw. wenn man die einzelnen Aussagen zusammenwirft und passend kombiniert, ergibt sich folgende, funktionierende Konfiguration:

In der FRITZ!Box (nach Werksreset und Autoprovisionierung) müssen über die Konfiguration noch zwei Einstellungen vorgenommen werden:

A: An einem/oder mehreren Ports von 2-4 muss ein Häkchen gesetzt werden, dass die öffentl. Adresse hier verfügbar gemacht werden soll

UND

B: für diese daran zu nutzende Adresse (sie erscheint im Auswahlfeld, wenn die Firewall konfiguriert und angeschlossen ist), im Beispielfall also 123.123.123.125 , muss nun noch ein Exposed Host konfiguriert werden.

Hier die Abbildungen dazu:

Viel Erfolg!

Links zu Dienstleistern und deren Auftragsverarbeitungsverträgen (AVV)

Spätestens im Rahmen der DSGVO müssen Auftragsverarbeiter vertraglich gebunden werden, sollen Sie personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten.

Auf der Suche  nach den entsprechenden, häufig schon vorbereiteten Dokumenten, bin ich auf diese hilfreiche Auflistung bei BLOGMOJO gestoßen.

Ergänzungen meinerseits:

Sophos Antivirus
1&1
GoDaddy – Email zur AVV Anforderung senden an: privacy@godaddy.com