„Mit Server verbinden…“ AFP-Serveranmeldung dauert extrem lange.

Seit einigen Tagen häufen sich die Meldungen von Kunden, die massive Probleme haben, sich über den Finder-Befehl „Gehe zu“ und „Mit Server verbinden…“ an einem Apple File Server (AFP) anmelden wollen. Nach Eingabe des DNS Namens oder der IP-Adresse, wohl aber auch über das Suchen via den „Durchsuchen“ Button, dauert die darauf folgende Kontaktaufnahme mit dem Server und dem darauf hin erscheinenden Login-Dialog mit unter bis zu 5 Minuten!

Grund hierzu ist das Abschalten der MobileMe (iDisk) Server durch Apple. Der Finder versucht dabei, diese Server zu kontaktieren und wartet somit vergeblich, bis ein TimeOut dem Spuk ein Ende bereitet.

Dies betrifft nur Computer-Konten/Logins, bei denen Mobile Me u. die iDisk konfiguriert waren.

Dieser Apple Mailing Listen Eintrag hat mir geholfen, das Problem bei Kunden in den Griff zu bekommen:

Entscheidend sind folgende beiden Befehle, die im Terminal ab zu setzen sind:

defaults delete -g iToolsMember
defaults delete -g iToolsMemberDomain
Viel Erfolg!
Klaus

Schöner und ordentlicher Ersatz für Safari´s RSS Nachrichten-Feed Reader

Bisher nutzte ich den in Safari integrieren News-Reader, um Aktualisierungen auf Webseiten bzw. den RSS Feeds, zu lesen. Seit Moutain Lion hat Apple diese Lösung ersatzlos gestrichen.

Im Web gibt eine einfache Suche eine Vielzahl an Tipps, wie man zu seinem bisher gewohnten Lesekomfort gelangt. Es gibt Erweiterungen für Safari, oder eigenständige Reader-Programme. Diese sind sowohl als Online-Dienste oder lokal installierte Programme verfügbar, mit und ohne Synchronisation der bereits gelesenen Artikel.

Nach längerer Suche und Ausprobieren diverser  kostenfreier und kostenpflichtiger Lösungen habe ich mich klar für  den Reeder entschieden.

Die Bedienung ist einfach sowie die optische Aufbereitung des Lesestoffs hervorragend und augenschmeichelnd gelungen. Das Programm bietet eine Fülle an Funktionen, die jedoch nicht zwingend genutzt werden müssen (Google Reader Synchronisation, readability.com, viele optische Anpassungen, Gestensteuerung, etc.).

Das Programm ist im Mac App Store für 3,99 € erhältlich.

Reeder - Silvio Rizzi

Es ist meine Nummer 1, die ich täglich nutze.

Erste Installationen/Upgrades von Mac OS X 10.8 Mountain Lion erfreulich verlaufen – auch bei der Serverversion

OS X Mountain Lion – Apple ist seit gestern verfügbar. Das ist erfreulich. Nach anfänglichen Downloadproblemen, wohl auf Grund der hohen Downloadraten, konnte ich zwischenzeitlich 4 Installationen auf verschiedenen Rechnern durchführen (klar, nach einem sauberen Backup mit TimeMachine und CarbonCopyCloner).

Ebenso war auch die Aktualisierung von Mac OS X Lion Server auf  OS X Server – Apple  sauber durchgelaufen, die Migration ohne für mich feststellbaren Problemen durchgeführt – und das bei einer 10.8.0 Installation.

Dennoch rate ich zunächst noch, für den produktiven Einsatz, vor einer Aktualisierung Abstand zu halten um eventuelle Problemen aus dem Weg zu gehen.

creditPass Modul-Installer für xt:commerce VEYTON (4.0.14) verursacht, dass Bestellungen im Backend nicht mehr dargestellt werden.

Ich hatte ein Mega-Problem, beidem die Bestellungen nach der Aktivierung des creditPass Modules von bluegate.at (v 1.0.0) im Veyton xt:commerce 4.0.14 Shop im Backend nicht mehr angezeigt wurden. Es liegt an der MySQL-Tabelle (logdatei von creditPass), die bei der Modulinstallation angelegt wird. Diese wird mit der Standard Suffix xt_ angelegt. Sollte das System aber mit einer individuellen Suffix installiert worden sein (der xt-commerce Installier , so streikt dann das creditPass Modul bzw. verhindert die Darstellung des Listings der Bestellungen.

Lösung: mittels phpMyAdmin die Datenbank entsprechend umbenennen, so dass das individuelle Suffix berücksichtigt wird.

Alternativen zu iCal, replacement for iCal on Lion

Einige Kunden vermissen im neuen iCal von Lion (Mac OS X 10.7) den Minicalender und die permanente Präsenz der Kalenderliste. Sie beklagen, dass hierdurch ihre bisherige Arbeitsweise massiv gestört wird und sie keine ausweichende Arbeitsweise finden können, um ihren Funktionsbedarf brauchbar ab zu bilden.

Bei Nutzung einer Vielzahl von einzelnen Kalender fällt es schwer, in der aktuellen iCal Version (5.0.3) einen Überblick zu erhalten: Die Kalenderliste lässt sich nur als Pop-Up öffnen und, noch aufwändiger, darin muss man dann auch noch scrollen, der Minikalender ist nicht mehr verfügbar, etc.

Auf der Suche nach Alternativen bin ich wieder mal bei BusyCal gelandet. Das Programm ist nicht gerade günstig, doch für die Mehrheit derjenigen, die es nutzen, „jeden Cent wert“. Es gibt davon auch eine Demoversion.

Alternativ arbeiten einige meiner Kunden mit Daylite von marketcircle. Es handelt sich dabei um ein umfangreiches, aber eigenständig arbeitendes Organisationstool/Server. Zum Betrieb ist eine Serverversion nötig, auf die dann Clients für Mac und iOS zugreifen können.

Um auch das Adressbuch wieder in mehr oder minder gewohnter Art zu nutzen, habe ich im Mac App Store Addresses gefunden. Schaut es euch an, ob es den von euch gewünschten Bedarf abdeckt.

Umfangreicher, aber auch teurer, geht es mit Contactizer Pro zur Sache. Ihr findet darin eine kompakte Verwaltungssoftware, um persönliche aber auch betriebliche Angelegenheiten zu organisieren.

Zu guter Letzt sei natürlich auch Outlook 2011 (Bestandteil von Microsoft Office Home&Business 2011) erwähn.
Es kann sich auf Wunsch mit den Adressbuch- u. Kalender-Datenbanken von Mac OS X synchronisieren und bietet einen umfangreichen Funktionsumfang an. Es kann auch eine Demoversion bei Microsoft geladen werden.

MCX Einträge löschen, Clientverwaltungs-Caches verwerfen

Heute hatte ich bei einem Kunden die Situation, dass sein Client vormals über einen Server verwaltete Voreinstellungen zur Speicherung des TimeMachine Backups auf einem Servervolumen „untergeschoben“ bekommen hatte.

Diese Einstellung „merkte“ sich der Client auch nach Trennung vom Server und der serverseitigen Verwaltung.

Folgenden Terminal-Befehl konnte ich hierzu unter 10.6 nutzen. Alternativ kann man bei Zugriff auf den Rechner auch die ALT-Taste beim Login in einen Admin-Account gedrückt halten. Dabei erscheint dann ein entsprechender Dialog. Hier nun aber der Terminalbefehl:

dscl . -list Computers | grep -v "^localhost$" | while read computer_name ; do sudo dscl . -delete Computers/"$computer_name" ; done

Weitere Infos hierzu…

sowie diese

Diskussion bei Apple…

 

Zugriffsrechte eines Volumes unter OS X, speziell die eines Users, effektiv reparieren

Üblicherweise nutze ich hierzu das Festplatten Dienstprogramm. Dabei wähle ich dann das Startvolumen aus und klicke auf „Zugriffsrechte des Volumens reparieren“. Dies hilft in vielen, aber längst nicht allen Fällen.

Eine tiefergehende Reparatur der Zugriffsrechte und ACLs erreicht ihr, indem ihr unter Lion mit Befehl+R in die Rescuepartition startet, dort das Terminal (Dienstprogramme) aufruft und darin resetpassword eintippt.

Im nun startenden Programm wählt ihr die entsprechende Systemplatte aus und dann den betroffenen User, dessen Rechte ihr reparieren lassen möchtet.

Mit dem Befehl zum Rücksetzen der Berechtigungen und ACSs könnte ihr den Reparaturbefehl schlussendlich abschicken.

Ein Neustart führt dann wieder in das gewohnte Betriebssystem zurück – mit einem hoffentlich gut reparierten Zugriffsrechteszenario…